Der Kunsthandel Helga Matzke

… bietet Kunstobjekte aus Silber des 16. bis 19. Jahrhunderts an. Wir sind seit 1988 in Grünwald bei München ansässig und seit 1998 Teilnehmer der TEFAF Maastricht.

Unser Team umfasst: das Ehepaar Matzke, Dr. Christina Ntaflou, Eleni Glass, Chantal Smith und Pascal Matzke

Referenzen

Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg

Moritzburg

Bayerisches Nationalmuseum

Bayerisches Nationalmuseum

München

Virtueller Rundgang TEFAF Maastricht 2017

Detailfotos mit ausführlichen Beschreibungen unserer Kunstobjekte finden Sie unter den jeweiligen Rubriken.

Aktuelle Themen

Kaffeekanne Silber

Silber und warme Getränke: Kaffee-, Tee- und Schokoladekannen

Wie wäre es, eine Tasse warmen Kaffees aus einer historischen, silbernen Kaffeekanne eingeschenkt zu bekommen? Oder noch besser: möchten Sie lieber eine Tasse warmen Tee oder heiße Schokolade? Haben Sie jemals mit dem Gedanken gespielt, wie eng verwoben die Geschichte von Heißgetränken und Silber in Europa und der Welt ist? Folgen Sie uns in einen kurzen, historischen Diskurs zum Thema von damals bis heute. Sie werden auf keinen Fall dem Charme des historischen Silbers und dem starken Aroma einer heißen Tasse Ihres Lieblings-Heißgetränks widerstehen können.

Sammlungsstücke

Unter „Sammlungsstücke“ finden Sie unterschiedliche Objekte von besonderer Rarität: Seltene Trinkgefäße, einzigartige Salzgefäße, Löffel und andere Gefäße seit der Renaissance. Viele unserer Objekte in dieser Kategorie waren bereits Teil anspruchsvoller privater Sammlungen.

Becher & Pokale: Ein Becher ist ein Trinkgefäß zumeist mit zylindrischem Korpus, mit oder ohne Fuß oder Henkel. Ferner finden Sie hier besondere Bechertypen, beispielsweise Römer oder Tummler. Becher aus Edelmetall dienten zumeist der sozialen und fürstlichen Repräsentation, oder häufig auch als Geschenk.

Ein Pokal ist ein Trinkgefäß mit bauchiger Kuppa, einem hohen Schaft und Fuß. Der Pokal ist der profane Antipode zum kirchlichen Kelch. Er ist meistens aus Silber – sehr oft vergoldet – und diente zum Trinken des Weins. Ein Pokal kann sehr reich dekoriert sein und eine naturalistische Form haben (z.B. Ananas-, Trauben-, Akeleipokal).

Humpen: Der Humpen, als zylindrisches Gefäß mit Henkel, Daumenhebe und oft Klappdeckel entstand in der Renaissance und gilt als ein typisch deutsches Objekt. Das Bürgertum benutzte den Humpen zum Biergenuss. Er fand auch Eingang als Prachtobjekt in fürstliche Kunstkammern. Sie dienten ferner als Hochzeitsgeschenk.

Tafelsilber

Unter „Tafelsilber“ finden Sie wertvolle und feine Geschirre, Bestecke, Leuchter und andere dekorative Elemente aus Silber, bedeutend für die europäische Tischkultur. Viele unserer Objekte in dieser Kategorie dienten ursprünglich der königlichen bzw. aristokratischen Repräsentation.

Terrinen: Eine Terrine ist eine große Schüssel mit Deckel, oft auch mit Servierplatte, zum Servieren von Suppen bzw. flüssigen Speisen. Das Gefäß hatte meistens einen Einsatz und wurde von Kellen und großen Serviergabeln begleitet. Die Herkunft des Gefäßes bleibt unklar; seine Platzierung auf einem köstlich gedeckten Tisch war jedoch sehr wichtig.

Platten & Kredenzen: Eine Platte ist ein runder oder ovaler, großer Teller. Platten dienten zum Vorlegen der Speise, hatten oftmals aber auch schlicht repräsentativen Charakter.

Eine Kredenz oder auch Présentoir ist ein gefußtes Tablett und gehörte zumeist zu Garnituren. Der zeremonielle Lebensstil erforderte schon vor dem 18. Jahrhundert eine Distanz zwischen Herrn und Diener. Daher wurde das Objekt “Vermittler” zwischen den beiden. Darüber hinaus sind sie am Tisch, während des zeremoniellen Essens, zu finden. Kredenzen wurden auch sehr häufig von Frauen für ihre Toilette und morgendliche Pflege verwendet

Höfisches Silber

Paar Weinkühler, Silber der Zarin Katharina die Grosse für das Charkov Service - Helga Matzke
Ensemble, Zwei Französische Terrinen und eine Deutsche Terrine mit Untersatz

Unter „Höfisches Silber“ finden Sie Objekte aus königlichen und fürstlichen Silberkammern. Silberkammern waren bis ins 20. Jahrhundert hinein wichtige Räume (Gewölbe) von Schlössern der Kurfürsten, Könige und Kaiser. Die Silberkammer diente zur Aufbewahrung des Tafelsilbers. Solche Räume lagen hauptsächlich entweder im Erd- oder Untergeschoss; auf jeden Fall so nah wie möglich bei der Küche, Kellerei und Konditorei.