• Silberlöffel Königsberg, 18. Jhs.

Silber teilvergoldete Paar Königsberger Löffel

Objektnummer: #301

Königsberg 1727
Robert Tapke

Beschauzeichen: Krone über Kreuz für Königsberg (eingeführt 1684) (Scheffler Nr. 59)
Jahresbuchstabe: „P“ für 1727 (Scheffler Nr. 101)
Meisterzeichen: Monogramm „RT“ in einem herzförmigen Schield für Robert Ta(h)pke (Scheffler Nr. 213; Czihak Nr. 213)

Länge: 21 cm (8,27 in.); Gewicht: 79,4 g.

Detaillierte Informationen

Silber teilvergoldete Paar Königsberger Löffel

Der Stiel ist flach und wird zum Ende schmaler und hat an der breiteren Seite eine Blumengravur. Als Knauf haben beide Löffel gegossene Cherubsköpfe. Die Laffe ist tief und innen vergoldet. Auf der Unterseite ist eine sehr schöne, barocke Blumengravur angebracht. Die Initialen „T:Z“ sind auf dem Stiel eingraviert. Diese müssen wohl als ein Nachweis zum Geschenk verstanden werden, möglicherweise zur Taufe oder aus einem anderen, christlichen Anlass.

Meister

Robert Ta(h)pke wurde in Königsberg 1706 Meister, heiratete im gleichen Jahr und hat auch in Kopenhagen gearbeitet. Tätig ist er in Königsberg auch als Juwelier außer Goldschmied. Mehrere kirchliche und profane Werke von Tapke sind in privaten Sammlungen und öffentlichen Museen erhalten.

Literatur

Scheffler, Goldschmiede Ostpreussens: Daten – Werke – Zeichen, Walter de Gruyter: Berlin-New York, 1983.