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Ein Paar hessische Silberkerzenhalter
Marke von Georg Martin Schnitzspahn, Großherzoglicher Hofjuwelier
Für die Großherzöge von Hessen-Darmstadt
Deutschland, um 1820
Jeder mit einem großen runden Tropfteller, vollständig mit „Schnitzspahn“ bezeichnet und mit dem Darmstädter BZ-Lötigkeitsstempel „13“ unter der herzoglichen Krone versehen.
Höhe: 17,8 cm (7 in.)
Gesamtgewicht: ca. 455 g
Provenienz:
Sammlung von Katherine Pitcher, Leonardtown, Maryland;
Wayne Cox, Galveston, Texas (erworben 2013);
Kunsthaus Lempertz, Köln, Auktion 1019, Kunstgewerbe, Los 372;
Sammlung des Hofes von Hessen-Darmstadt, verkauft aus dem Nachlass von Frau Gudrunn Ille durch Hugo Ruef und Ehefrau, ehemalige Kuratorin der Sammlung von Prinzessin Margaret von Hessen-Darmstadt (1913–1997), Auktion 486, Alte und Moderne Kunst, München, November 2000;
Großherzogliche Sammlung von Hessen-Darmstadt während der Herrschaft von Großherzog Ludwig I (1753–1830).
Veröffentlicht in: Die Darmstädter Silberkammer: Werke alter Edelschmiedekunst, Museum Schloss Fasanerie.
Anmerkungen:
Anmerkungen: Georg Martin Schnitzspahn (1794–1877) war ab den frühen 1820er Jahren, kurz nach seiner Heirat, Hofgold- und Silberschmied des Großherzoglichen Hofes in Darmstadt. Diese Kerzenhalter wurden in der prägenden Zeit seiner Hofberufung hergestellt und spiegeln den verfeinerten neoklassizistischen Geschmack des hessischen Hofes unter Großherzog Ludwig I. wider.
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