Traubenpokal Passau

Seltener Passauer Traubenpokal

Passau, Wilhelm Schmid, um 1660.

H 29,5 cm, Gewicht 237 g.

Silber, vergoldet. Runder, achtfach gebuckelter Fuß mit Zierblattwerk; der figürliche Schaft in Form eines Baumstamms mit Holzfäller. Die Kuppa dekoriert mit Traubenbuckeln in fünf versetzten Reihen. Der aufgewölbte Deckel entsprechend; eine Vase mit Schmeck als Bekrönung. Marken: BZ Passau für das 17. und 18. Jh., MZ ‘WS’, wohl Wilhelm Schmidt (1657 – 1678, vgl. Rosenberg Nr. 4383, 4388). Österreichische Repunzierung von 1806 – 1809 und Freistempel von 1809/10. H 29,5 cm, Gewicht 237 g.
Passau, wohl Wilhelm Schmid, um 1660.

Rosenberg erwähnt ein 1678 datiertes, teilvergoldetes Hochkreuz des Meisters mit Engelsköpfen und Laubwerk im Passauer Stephansdom.

Literaturhinweise

Dem Goldschmied Wilhelm Schmidt gehörte ein Haus in der Schustergasse, später den Jesuiten gehörig, vgl. Passauer Goldschmiede, in: Niederbayerische Monatshefte, 3. Jg. 1914, S. 26. Wir bedanken uns bei Frau Alexandra Ulrich, Referentin im Kunstreferat der Diözese Passau, für freundliche Auskünfte zur Zuschreibung.

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